10.03.2010 Mentoringprogramm dissplus ausgeschrieben
Im Mai startet ein neuer Durchgang des trifakultären Mentoringprogramms dissplus, das sich an Frauen in der Promotionsphase richtet. Interessierte Doktorandinnen können sich bis zum 6. April bewerben.
Die wissenschaftliche Karriereleiter zu erklimmen ist kein Sonntagsspaziergang. Besonders viele Frauen geben trotz bester Ausbildung auf halber Höhe auf; oftmals, weil sie nicht von ihrer Exzellenz überzeugt sind. Den Glauben an die eigenen Fähigkeiten und die Lust an einer wissenschaftlichen Laufbahn zu stärken, ist Absicht des Mentoringprojekts dissplus, das seit 2006 von der Universität Basel sowie dem Bundesprogramm Chancengleichheit der CRUS gefördert wird.
Im Mai 2010 geht dissplus mit einigen Neuerungen in die dritte Runde. Ziel des Programms ist, Doktorandinnen der Theologischen, Juristischen und Philosophisch-Historischen Fakultät in ihrer wissenschaftlichen Arbeit und Laufbahn effektiv zu unterstützen.
Jede der ausgewählten Teilnehmerinnen wird 18 Monate von einer Mentorin oder einem Mentor begleitet. Die Mentorinnen und Mentoren sind Professorinnen, Professoren und Habilitierende der Universität Basel, die ihr Know-How während der Promotionsphase der Mentees einbringen möchten. Sie stehen ihrer Mentee sowohl bezüglich des Dissertationsvorhabens als auch allgemein beruflich beratend zur Seite.
Im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Laufbahntrainings stehen Fragen wie: Welche Spielregeln gelten im wissenschaftlichen Berufsleben? Welche Art von Lobbyarbeit und Networking benötige ich für eine wissenschaftliche Karriere? Wie vermarkte ich meine wissenschaftlichen Publikationen? Welche Anforderungen stellt eine hochschulpolitische Karriere an mich? Ist eine Professur mit Familie vereinbar?
Workshops in Hochschul- und Wissenschaftsmanagement zu Themen wie Forschungsfinanzierung, Networking, Zeitmanagement oder Laufbahnplanung ergänzen das Mentoringprogramm. Neu werden in diesem dissplus-Durchgang sogenannte «Denkräume» initiiert: Gemeinsame (Kultur-)Veranstaltungen, die den offenen Dialog und den interdisziplinären Austausch zwischen den Doktorandinnen fördern und berufliche Netzwerke vorbereiten.
Weitere Auskünfte und Anmeldung Interessierte Doktorandinnen der Theologischen, Juristischen und Philosophisch-Historischen Fakultät können sich bis zum 6. April 2010 schriftlich oder online bewerben: www.dissplus.unibas.ch
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